Das Treppenviertel in Blankenese ist wie ein Labyrinth – und das ist Teil seines Charmes. Es gibt keinen „richtigen" Weg, nur unzählige Möglichkeiten, sich treiben zu lassen und immer wieder Neues zu entdecken. Dennoch haben wir drei Routen zusammengestellt, die Ihnen die schönsten Ecken zeigen.
Bevor Sie starten
Festes Schuhwerk ist Pflicht! Die historischen Treppen können rutschig sein, besonders nach Regen. Nehmen Sie sich Zeit – die vielen Aussichtspunkte laden zum Verweilen ein.
Die Einsteiger-Runde
LeichtPerfekt für den ersten Besuch: Vom S-Bahnhof Blankenese durch die Blankeneser Hauptstraße zum Treppenviertel, über den Paarmanns Weg hinunter zum Strandweg und zurück mit der Fähre oder dem Bus. Wenige Treppen, viel Charme.
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Die klassische Treppen-Tour
MittelDie Tour für Entdecker: Vom S-Bahnhof über die Charitas-Bischoff-Treppe hinunter, am Strandweg entlang, dann über die Flashoffs Treppe und Bröers Treppe hinauf zum Süllberg. Mehrere Aussichtspunkte und die schönsten historischen Treppen.
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Die große Runde
AnspruchsvollFür Sportliche: Alle wichtigen Treppen in einer Runde – von Schlagemihls Treppe über den Elbgang bis zur Hans-Lange-Straße. Mehrfach auf und ab, mit Abstecher zum Römischen Garten und Panoramablick vom Süllberg.
Foto: Bernhard Diener, CC BY-SA 4.0
Die versteckten Wege
Das Besondere am Treppenviertel sind die Wege, die in keinem Reiseführer stehen. Schmale Pfade zwischen Gartenmauern, überwucherte Treppen, die plötzlich einen spektakulären Ausblick freigeben.
Versteckter Weg im Treppenviertel – Foto: Pauli-Pirat, CC BY-SA 4.0
Unser Tipp: Verlassen Sie die markierten Wege, biegen Sie in unbekannte Gassen ein. Sie werden sich nicht verlaufen – irgendwann führt jeder Weg entweder bergauf oder bergab, und von dort finden Sie immer zurück.
Blick auf das Treppenviertel – Foto: Pauli-Pirat, CC BY-SA 4.0
Die beste Jahreszeit
Das Treppenviertel ist zu jeder Jahreszeit schön. Im Frühling blühen die Gärten, im Sommer spenden die alten Bäume Schatten, im Herbst färbt sich das Laub golden, und im Winter liegt manchmal sogar Schnee auf den Treppen.
Herbststimmung im Treppenviertel – Foto: Pauli-Pirat, CC BY-SA 4.0
Besonders empfehlenswert: Ein Besuch am frühen Morgen, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch das Laub fallen und die Treppen noch menschenleer sind. Oder am späten Nachmittag, wenn das goldene Licht die weißen Fassaden in warme Töne taucht.
Zum Abschluss: Der Strand
Egal welche Route Sie wählen – planen Sie am Ende Zeit für den Elbstrand ein. Ein Fischbrötchen am Wasser, den Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe, die Füße im Sand – so endet ein perfekter Tag im Treppenviertel.
Die Strandtreppe – Foto: Olga Ernst, CC BY-SA 4.0